Soup von wirsinddannmalweg http://wirsinddannmalweg.soup.io/ Soup von wirsinddannmalweg http://wirsinddannmalweg.soup.io/ http://a.asset.soup.io/asset/0719/1690_5d83.png 227 227 Die Reise: 2010 Phnom Penh, Siem Reap, Phnom Penh, Kep, Kampot, Sihanoukville, Tani, Phnom Penh, Siem Reap, Bangkok, Graz,GrazGrazGrazGrazGraz, 2011 Phnom Penh, Mondulkiri, 2012 Mondulkiri, Phnom Penh, Tani, Sihanoukville, Koh Rong Samloem, Sihanoukville, Phnom Penh, Siem Reap, Phnom Penh Wir sind wieder da. Auch die streikende Air France hat uns nicht davon abgeha... {"tags":[],"type":"regular","title":null,"source":null,"body":"Wir sind wieder da. Auch die streikende Air France hat uns nicht davon abgehalten,wieder nach Graz zur\u00fcck zu kehren! (mit 12 Stunden Zwischenstopp in Paris...) \u003Cdiv\u003EHolys Familie hat sich riesig \u00fcber das Moped mit Anh\u00e4nger gefreut. Es blieb sogar gen\u00fcgend Geld \u00fcbrig,um Holys Onkel und Tanten ein Startkapital zu geben, f\u00fcr ihr neues \"Unternehmen\" Jeder hat von seinen Pl\u00e4nen erz\u00e4hlt: einige wollen H\u00fchner kaufen, andere \u00a02 Schweine, wieder andere eine Fischzucht beginnen. Mit dem Moped kann jetzt wirklich ein kleines Transportunternehmen gestartet werden. Unser Freund Pheap wird die Familie unterst\u00fctzen und uns berichten. Danke vielmals f\u00fcr eure gro\u00dfartigen Spenden. Ihr k\u00f6nnt euch jederzeit in Boeung Kaek herum kutschieren lassen! Oder selbst zum Markt fahren!\u003C/div\u003E\u003Cdiv\u003E\u003Cbr /\u003E\u003C/div\u003E\u003Cdiv\u003E\u003Cbr /\u003E\u003C/div\u003E"} Wir sind wieder da. Auch die streikende Air France hat uns nicht davon abgehalten,wieder nach Graz zurück zu kehren! (mit 12 Stunden Zwischenstopp in Paris...) <div>Holys Familie hat sich riesig über das Moped mit Anhänger gefreut. Es blieb sogar genügend Geld übrig,um Holys Onkel und Tanten ein Startkapital zu geben, für ihr neues "Unternehmen" Jeder hat von seinen Plänen erzählt: einige wollen Hühner kaufen, andere  2 Schweine, wieder andere eine Fischzucht beginnen. Mit dem Moped kann jetzt wirklich ein kleines Transportunternehmen gestartet werden. Unser Freund Pheap wird die Familie unterstützen und uns berichten. Danke vielmals für eure großartigen Spenden. Ihr könnt euch jederzeit in Boeung Kaek herum kutschieren lassen! Oder selbst zum Markt fahren!</div><div><br /></div><div><br /></div>Sun, 12 Feb 2012 20:06:30 GMThttp://wirsinddannmalweg.soup.io/post/231270271/Wir-sind-wieder-da-Auch-die-streikendeurn:www-soup-io:1:231270271regular "DANKE!!!" {"tags":[],"type":"quote","title":null,"source":null,"body":"\u003Ci\u003EDANKE!!!\u003C/i\u003E"} <p>"<i>DANKE!!!</i>"</p>Sun, 12 Feb 2012 17:52:59 GMThttp://wirsinddannmalweg.soup.io/post/231240633/DANKEurn:www-soup-io:1:231240633quote Unsere Holy mit ihrer Kambodscha-Omi {"tags":[],"type":"image","source":null,"body":"Unsere Holy mit ihrer Kambodscha-Omi","url":"http://a.asset.soup.io/asset/2935/2090_4b75.jpeg"} <p><a href=""><img alt="2090_4b75_400" height="266" src="http://a.asset.soup.io/asset/2935/2090_4b75_400.jpeg" width="400" /></a></p> <p>Unsere Holy mit ihrer Kambodscha-Omi</p>Sun, 12 Feb 2012 17:52:27 GMThttp://wirsinddannmalweg.soup.io/post/231240473/Unsere-Holy-mit-ihrer-Kambodscha-Omiurn:www-soup-io:1:231240473image Holy mit ihrer Halbschwester und ihren beiden Halbbrüdern.  {"tags":[],"type":"image","source":null,"body":"Holy mit ihrer Halbschwester und ihren beiden Halbbr\u00fcdern.\u00a0","url":"http://e.asset.soup.io/asset/2935/2062_f236.jpeg"} <p><a href=""><img alt="2062_f236_400" height="266" src="http://e.asset.soup.io/asset/2935/2062_f236_400.jpeg" width="400" /></a></p> <p>Holy mit ihrer Halbschwester und ihren beiden Halbbrüdern. </p>Sun, 12 Feb 2012 17:50:22 GMThttp://wirsinddannmalweg.soup.io/post/231240039/Holy-mit-ihrer-Halbschwester-und-ihren-beidenurn:www-soup-io:1:231240039image Holys Halbschwester, die in noch viel einfacheren Verhältnissen lebt, als Omi... {"tags":[],"type":"image","source":null,"body":"Holys Halbschwester, die in noch viel einfacheren Verh\u00e4ltnissen lebt, als Omi Mim, muss diesen \u00a0Besuch aus einer so fremden Welt auch erst mal verdauen.","url":"http://0.asset.soup.io/asset/2935/2048_3513.jpeg"} <p><a href=""><img alt="2048_3513_400" height="266" 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Chouk, rechts unser Tuktuk Fahrer und Freund Pheap, der in Zukunf... {"tags":[],"type":"image","source":null,"body":"Links Onkel Chouk, rechts unser Tuktuk Fahrer und Freund Pheap, der in Zukunft ein mal pro Monat zur Familie fahren wird.","url":"http://a.asset.soup.io/asset/2935/1962_ee0f.jpeg"} <p><a href=""><img alt="1962_ee0f_400" height="266" src="http://a.asset.soup.io/asset/2935/1962_ee0f_400.jpeg" width="400" /></a></p> <p>Links Onkel Chouk, rechts unser Tuktuk Fahrer und Freund Pheap, der in Zukunft ein mal pro Monat zur Familie fahren wird.</p>Sun, 12 Feb 2012 17:45:24 GMThttp://wirsinddannmalweg.soup.io/post/231238926/Links-Onkel-Chouk-rechts-unser-Tuktuk-Fahrerurn:www-soup-io:1:231238926image die beiden Cousinen {"tags":[],"type":"image","source":null,"body":"die beiden Cousinen","url":"http://e.asset.soup.io/asset/2935/1950_d248.jpeg"} <p><a href=""><img alt="1950_d248_400" height="266" src="http://e.asset.soup.io/asset/2935/1950_d248_400.jpeg" width="400" /></a></p> <p>die beiden Cousinen</p>Sun, 12 Feb 2012 17:44:39 GMThttp://wirsinddannmalweg.soup.io/post/231238755/die-beiden-Cousinenurn:www-soup-io:1:231238755image (Image) {"tags":[],"type":"image","source":null,"body":null,"url":"http://f.asset.soup.io/asset/2935/1903_3034.jpeg"} <p><a href=""><img alt="1903_3034_400" height="299" src="http://f.asset.soup.io/asset/2935/1903_3034_400.jpeg" width="400" /></a></p> <p></p>Sun, 12 Feb 2012 17:42:52 GMThttp://wirsinddannmalweg.soup.io/post/231238394/Imageurn:www-soup-io:1:231238394image (Image) {"tags":[],"type":"image","source":null,"body":null,"url":"http://0.asset.soup.io/asset/2935/1888_fba4.jpeg"} <p><a href=""><img alt="1888_fba4_400" height="299" src="http://0.asset.soup.io/asset/2935/1888_fba4_400.jpeg" width="400" /></a></p> <p></p>Sun, 12 Feb 2012 17:42:10 GMThttp://wirsinddannmalweg.soup.io/post/231238251/Imageurn:www-soup-io:1:231238251image Lieber Dennis, lieber Niko! Ihr habt einen Teil eures "Weihnachtsgeschenk-Bud... {"tags":[],"type":"image","source":null,"body":"Lieber Dennis, lieber Niko! Ihr habt einen Teil eures \"Weihnachtsgeschenk-Budget\" gespendet, um Holys Cousinen und Cousins eine Freude zu machen. Wir haben Malbl\u00f6cke, Stifte, Spitzer und f\u00fcr die Cousinen Nagellack und Haarspangen gekauft. Alle haben sich riesig gefreut! (Auch die Mamis!!!) DANKE vielmals, ich finde das eine ganz tolle Idee von euch!","url":"http://1.asset.soup.io/asset/2935/1873_54e1.jpeg"} <p><a href=""><img alt="1873_54e1_400" height="299" src="http://1.asset.soup.io/asset/2935/1873_54e1_400.jpeg" width="400" /></a></p> <p>Lieber Dennis, lieber Niko! Ihr habt einen Teil eures "Weihnachtsgeschenk-Budget" gespendet, um Holys Cousinen und Cousins eine Freude zu machen. Wir haben Malblöcke, Stifte, Spitzer und für die Cousinen Nagellack und Haarspangen gekauft. Alle haben sich riesig gefreut! (Auch die Mamis!!!) DANKE vielmals, ich finde das eine ganz tolle Idee von euch!</p>Sun, 12 Feb 2012 17:41:24 GMThttp://wirsinddannmalweg.soup.io/post/231238072/Lieber-Dennis-lieber-Niko-Ihr-habt-einenurn:www-soup-io:1:231238072image (Image) {"tags":[],"type":"image","source":null,"body":null,"url":"http://6.asset.soup.io/asset/2914/0934_66ad.jpeg"} <p><a href=""><img alt="0934_66ad_400" height="266" src="http://6.asset.soup.io/asset/2914/0934_66ad_400.jpeg" width="400" /></a></p> <p></p>Mon, 06 Feb 2012 20:39:05 GMThttp://wirsinddannmalweg.soup.io/post/229513747/Imageurn:www-soup-io:1:229513747image Pheap ist ein geduldiger, immer lächelnder Fahrlehrer. {"tags":[],"type":"image","source":null,"body":"Pheap ist ein geduldiger, immer l\u00e4chelnder Fahrlehrer.","url":"http://f.asset.soup.io/asset/2914/0799_aeb7.jpeg"} <p><a href=""><img alt="0799_aeb7_400" height="266" src="http://f.asset.soup.io/asset/2914/0799_aeb7_400.jpeg" width="400" /></a></p> <p>Pheap ist ein geduldiger, immer lächelnder Fahrlehrer.</p>Mon, 06 Feb 2012 20:35:02 GMThttp://wirsinddannmalweg.soup.io/post/229512728/Pheap-ist-ein-geduldiger-immer-l-chelnderurn:www-soup-io:1:229512728image Unglaublich! Wir haben es geschafft, Dank Eurer Hilfe! {"tags":[],"type":"regular","title":null,"source":null,"body":"Unglaublich! Wir haben es geschafft, \u003Cb\u003EDank Eurer Hilfe! \u003C/b\u003E"} Unglaublich! Wir haben es geschafft, <b>Dank Eurer Hilfe! </b>Mon, 06 Feb 2012 20:28:30 GMThttp://wirsinddannmalweg.soup.io/post/229511209/Unglaublich-Wir-haben-es-geschafft-Dank-Eurerurn:www-soup-io:1:229511209regular Die drei Onkels beginnen gleich zu üben. Gar nicht so leicht, ein Moped, das ... {"tags":[],"type":"image","source":null,"body":"Die drei Onkels beginnen gleich zu \u00fcben. Gar nicht so leicht, ein Moped, das sich nicht in die Kurve legt sondern - wegen der fixen Verbindung zum Remork - in der Kurve wie ein Auto nach au\u00dfen tendiert.","url":"http://4.asset.soup.io/asset/2914/0628_d950.jpeg"} <p><a href=""><img alt="0628_d950_400" height="266" src="http://4.asset.soup.io/asset/2914/0628_d950_400.jpeg" width="400" /></a></p> <p>Die drei Onkels beginnen gleich zu üben. Gar nicht so leicht, ein Moped, das sich nicht in die Kurve legt sondern - wegen der fixen Verbindung zum Remork - in der Kurve wie ein Auto nach außen tendiert.</p>Mon, 06 Feb 2012 20:27:08 GMThttp://wirsinddannmalweg.soup.io/post/229510822/Die-drei-Onkels-beginnen-gleich-zu-benurn:www-soup-io:1:229510822image Alle sind baff. Das erste Fahrzeug ihres Lebens. {"tags":[],"type":"image","source":null,"body":"Alle sind baff. Das erste Fahrzeug ihres Lebens.","url":"http://c.asset.soup.io/asset/2914/0556_7f5d.jpeg"} <p><a href=""><img alt="0556_7f5d_400" height="299" src="http://c.asset.soup.io/asset/2914/0556_7f5d_400.jpeg" width="400" /></a></p> <p>Alle sind baff. Das erste Fahrzeug ihres Lebens.</p>Mon, 06 Feb 2012 20:23:37 GMThttp://wirsinddannmalweg.soup.io/post/229510044/Alle-sind-baff-Das-erste-Fahrzeug-ihresurn:www-soup-io:1:229510044image Auf der Lehmpiste dürfen dann die Kinder aufsteigen. Natürlich auch das große... {"tags":[],"type":"image","source":null,"body":"Auf der Lehmpiste d\u00fcrfen dann die Kinder aufsteigen. Nat\u00fcrlich auch das gro\u00dfe Kind... Bunthol ist extra an seinem freien Tag von Tani angereist, um uns zur Familie zu begleiten.","url":"http://2.asset.soup.io/asset/2914/0514_729a.jpeg"} <p><a href=""><img alt="0514_729a_400" height="299" src="http://2.asset.soup.io/asset/2914/0514_729a_400.jpeg" width="400" /></a></p> <p>Auf der Lehmpiste dürfen dann die Kinder aufsteigen. Natürlich auch das große Kind... Bunthol ist extra an seinem freien Tag von Tani angereist, um uns zur Familie zu begleiten.</p>Mon, 06 Feb 2012 20:20:24 GMThttp://wirsinddannmalweg.soup.io/post/229509363/Auf-der-Lehmpiste-d-rfen-dann-dieurn:www-soup-io:1:229509363image Der große Tag ist da! Eine Stunde in den Süden, hinter Pheap her. 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Mit 5 cm Entfernung brausen LKW und Busse an uns vorbei.</p>Mon, 06 Feb 2012 20:16:25 GMThttp://wirsinddannmalweg.soup.io/post/229508444/Der-gro-e-Tag-ist-da-Eineurn:www-soup-io:1:229508444image Heute noch eine leichte Fuhre, morgen sind wir dann ein halber Lastwagen. {"tags":[],"type":"image","source":null,"body":"Heute noch eine leichte Fuhre, morgen sind wir dann ein halber Lastwagen.","url":"http://8.asset.soup.io/asset/2914/0408_d21c.jpeg"} <p><a href=""><img alt="0408_d21c_400" height="266" src="http://8.asset.soup.io/asset/2914/0408_d21c_400.jpeg" width="400" /></a></p> <p>Heute noch eine leichte Fuhre, morgen sind wir dann ein halber Lastwagen.</p>Mon, 06 Feb 2012 20:14:22 GMThttp://wirsinddannmalweg.soup.io/post/229507922/Heute-noch-eine-leichte-Fuhre-morgen-sindurn:www-soup-io:1:229507922image Wo das halbe Jahr Schlammwege sind, da müssen Schlammreifen drauf! {"tags":[],"type":"image","source":null,"body":"Wo das halbe Jahr Schlammwege sind, da m\u00fcssen Schlammreifen drauf!","url":"http://8.asset.soup.io/asset/2914/0344_394f.jpeg"} <p><a href=""><img alt="0344_394f_400" height="266" src="http://8.asset.soup.io/asset/2914/0344_394f_400.jpeg" width="400" /></a></p> <p>Wo das halbe Jahr Schlammwege sind, da müssen Schlammreifen drauf!</p>Mon, 06 Feb 2012 20:11:49 GMThttp://wirsinddannmalweg.soup.io/post/229507274/Wo-das-halbe-Jahr-Schlammwege-sind-daurn:www-soup-io:1:229507274image (Image) {"tags":[],"type":"image","source":null,"body":null,"url":"http://0.asset.soup.io/asset/2914/0320_8549.jpeg"} <p><a href=""><img alt="0320_8549_400" height="266" src="http://0.asset.soup.io/asset/2914/0320_8549_400.jpeg" width="400" /></a></p> <p></p>Mon, 06 Feb 2012 20:10:43 GMThttp://wirsinddannmalweg.soup.io/post/229506975/Imageurn:www-soup-io:1:229506975image Anhänger, die einen hoffentlich nie hängen lassen. {"tags":[],"type":"image","source":null,"body":"Anh\u00e4nger, die einen hoffentlich nie h\u00e4ngen lassen.","url":"http://9.asset.soup.io/asset/2914/0297_2b18.jpeg"} <p><a href=""><img alt="0297_2b18_400" height="266" src="http://9.asset.soup.io/asset/2914/0297_2b18_400.jpeg" width="400" /></a></p> <p>Anhänger, die einen hoffentlich nie hängen lassen.</p>Mon, 06 Feb 2012 20:09:36 GMThttp://wirsinddannmalweg.soup.io/post/229506726/Anh-nger-die-einen-hoffentlich-nie-hurn:www-soup-io:1:229506726image Fachkundig und verlässlich: Pheap beim Mopedkauf! {"tags":[],"type":"image","source":null,"body":"Fachkundig und verl\u00e4sslich: Pheap beim Mopedkauf!","url":"http://1.asset.soup.io/asset/2914/0257_c737.jpeg"} <p><a href=""><img alt="0257_c737_400" height="266" src="http://1.asset.soup.io/asset/2914/0257_c737_400.jpeg" width="400" /></a></p> <p>Fachkundig und verlässlich: Pheap beim Mopedkauf!</p>Mon, 06 Feb 2012 20:07:45 GMThttp://wirsinddannmalweg.soup.io/post/229506347/Fachkundig-und-verl-sslich-Pheap-beim-Mopedkaufurn:www-soup-io:1:229506347image Und {"tags":[],"type":"regular","title":null,"source":null,"body":"\u003Cp\u003EUnd\njetzt stehen wir vor jenem altbekannten Problem, mit dem wir in ganz\nanderem Zusammenhang gemeinsam mit unseren Freunden bereits 2004 /\n2005 bei der Gr\u00fcndung des Sozialtherapeutikum Steiermark schon\numgehen mussten:\u003C/p\u003E\n\u003Cp\u003EDa\nist erst einmal eine Idee, von der wir \u00fcberzeugt sind. Dann haben\nwir sie beworben. Da wir niemand wirklich reichen kennen, haben wir\nunsere Idee \u2013 in diesem Fall ein Moped samt Anh\u00e4nger zu kaufen, um\ndie Erwerbsf\u00e4higkeit Holys Familie zu st\u00e4rken \u2013 wieder einmal vor\nunserer Familie, vor unseren Freunden beworben.\u003C/p\u003E\n\u003Cp\u003EUnd\ndann kommt der Moment, wo das erste Geld eintrudelt. (Danke, liebe\nSchwiegereltern!!!) Ab jetzt ist klar: Wir m\u00fcssen unsere Idee wahr\nmachen. Und jetzt kommt eben der Sprung ins kalte Wasser, da\neinerseits die Zeit unserer Abreise nahe r\u00fcckt, andererseits nicht\nklar ist, ob man wirklich genug Geld zusammen bringen wird und\ndrittens unser eigener finanzieller Polster nach einer \u00fcberraschend\nteuren Zeremonie f\u00fcr Holys verstorbene Bauchmama d\u00fcnn wie ein\nLeintuch ist...\u003C/p\u003E\n\u003Cp\u003EWas\nsoll `s? Pheap f\u00fchrt mich zur \u201eSecond Hand-Motorbike-Szene\u201c und\ndas Abenteuer beginnt: Der erste Tiefpunkt ist erreicht, als ich\nrealisieren muss, wie teuer echte Honda-Motorr\u00e4der hier sind. Der\nPreis ist im letzten Jahr drastisch gestiegen, die thail\u00e4ndischen\nHondas kosten mittlerweile neu \u00fcber 2000.- Dollar und sogar\ngebraucht sind sie kaum unter 1500 zu haben. Noch \u00e4rger ist es mit\nden echten japanischen Hondas, die 20 Jahre alten Honda Cub kosten\nalle um die 1700.- Dollar. Dann besichtigen wir die Alternativen, die\nroten Daelims, die \u00e4hnlich ausschauen, aber aus China stammen. 500.-\nkosten die gebrauchten und um 700.- bekommt man eine neue, aber Pheap\nmeint, nach ein paar tausend km fangen alle an, stark zu \u00f6len. \n\u003C/p\u003E\n\u003Cp\u003EPl\u00f6tzlich\nspricht uns ein Mann an und meint zu Pheap, \u201eWie w\u00e4re es mit einer\nSuzuki?\u201c\u003C/p\u003E\n\u003Cp\u003EMein\nerstes Motorrad war schlie\u00dflich auch eine Suzuki und bald sind wir\nuns auch preislich einig. (Bunthol handelt telefonisch mit!)\u003C/p\u003E\n\u003Cp\u003ENun\ngeht\u2019s zum Anh\u00e4ngerschlosser, zum Helmverk\u00e4ufer, zum\nAbsperrkettenverk\u00e4ufer, zum Reifenh\u00e4ndler, zum Sattler (Ein\nEinzelsitz muss drauf, da der doppelte keinen Platz mehr hat.) und\nschon ist der Tag um. Am n\u00e4chsten Tag verbringen Pheap, Holy und ich\nca. 4 Stunden beim Anh\u00e4ngerschlosser, denn die Reling wird\naufgeschwei\u00dft, der Anh\u00e4ngemechanismus f\u00fcrs Moped ma\u00dfgeschwei\u00dft,\ndie Kotfl\u00fcgel montiert und die Aufh\u00e4ngung f\u00fcrs R\u00fccklicht\ngefertigt. Dann \u2013 nach dem Lackieren - geht\u2019s r\u00fcber zum\nLichtverk\u00e4ufer, dann zum Mopedelektriker zwecks der Verkabelung und\ndann liegt Pheap erst einmal eine halbe Stunde im Dreck unter dem\nREMORK (so hei\u00dfen die Anh\u00e4nger hier!), um jede Schraube zu\nkontrollieren und nachzuziehen. Dann wieder auf zum Schlossverk\u00e4ufer\n(Wir haben vergessen, dass auch der Anh\u00e4nger mit einem\nVorh\u00e4ngeschloss am Moped diebstahlsicher fixiert wird. Zwischen den\nverschiedenen Gesch\u00e4ften habe ich die Ehre mit Moped und doch recht\nlangem Anh\u00e4nger durch den Verkehr von Phnom Penh zu fahren.\nTuktukfahrer beginnen mich zu gr\u00fc\u00dfen und Polizisten bleiben mit\noffenem Mund an der Kreuzung stehen. Mir kommt das Geschaukel zuerst\nnormal vor, Pheap kl\u00e4rt mich nach einer kurzen Probefahrt auf, dass\nder originale Sto\u00dfd\u00e4mpfer durchs hohe Gewicht \u00fcberfordert ist.\nAlso auf zum Spezial-Sto\u00dfd\u00e4mpferverk\u00e4ufer, der die Sto\u00dfd\u00e4mpfer\ngleich auf offener Stra\u00dfe wechselt. Mittlerweile bricht die Nacht\ndes zweiten Tages herein und noch ist nicht klar, wo unser Gespann\n\u00fcber Nacht stehen kann, ohne gestohlen zu werden. Beim Hotel packe\nich die ganze Familie ein und wir fahren zu unserem alten Hotel, dem\nBillabong. Holy und Veerle am Anh\u00e4nger , Christine und Apollonia auf\nPheaps Tuktuk reiten wir vor der staunenden Belegschaft des Billabong\nein und ich gestehe, wir genie\u00dfen unseren Triumphzug... Hier, vis a\nvis in der Schule erkl\u00e4rt sich der zust\u00e4ndige Nachtw\u00e4chter bereit,\ngegen ein kleines Trinkgeld auf unser stolzes Gef\u00e4hrt aufzupassen.\nIn aller Fr\u00fch des kommenden Tages wollen wir schlie\u00dflich zu Holys\nFamilie nach Boeng Ka-Ek aufbrechen.\u003C/p\u003E"} <p>Und jetzt stehen wir vor jenem altbekannten Problem, mit dem wir in ganz anderem Zusammenhang gemeinsam mit unseren Freunden bereits 2004 / 2005 bei der Gründung des Sozialtherapeutikum Steiermark schon umgehen mussten:</p> <p>Da ist erst einmal eine Idee, von der wir überzeugt sind. Dann haben wir sie beworben. Da wir niemand wirklich reichen kennen, haben wir unsere Idee – in diesem Fall ein Moped samt Anhänger zu kaufen, um die Erwerbsfähigkeit Holys Familie zu stärken – wieder einmal vor unserer Familie, vor unseren Freunden beworben.</p> <p>Und dann kommt der Moment, wo das erste Geld eintrudelt. (Danke, liebe Schwiegereltern!!!) Ab jetzt ist klar: Wir müssen unsere Idee wahr machen. Und jetzt kommt eben der Sprung ins kalte Wasser, da einerseits die Zeit unserer Abreise nahe rückt, andererseits nicht klar ist, ob man wirklich genug Geld zusammen bringen wird und drittens unser eigener finanzieller Polster nach einer überraschend teuren Zeremonie für Holys verstorbene Bauchmama dünn wie ein Leintuch ist...</p> <p>Was soll `s? Pheap führt mich zur „Second Hand-Motorbike-Szene“ und das Abenteuer beginnt: Der erste Tiefpunkt ist erreicht, als ich realisieren muss, wie teuer echte Honda-Motorräder hier sind. Der Preis ist im letzten Jahr drastisch gestiegen, die thailändischen Hondas kosten mittlerweile neu über 2000.- Dollar und sogar gebraucht sind sie kaum unter 1500 zu haben. Noch ärger ist es mit den echten japanischen Hondas, die 20 Jahre alten Honda Cub kosten alle um die 1700.- Dollar. Dann besichtigen wir die Alternativen, die roten Daelims, die ähnlich ausschauen, aber aus China stammen. 500.- kosten die gebrauchten und um 700.- bekommt man eine neue, aber Pheap meint, nach ein paar tausend km fangen alle an, stark zu ölen. </p> <p>Plötzlich spricht uns ein Mann an und meint zu Pheap, „Wie wäre es mit einer Suzuki?“</p> <p>Mein erstes Motorrad war schließlich auch eine Suzuki und bald sind wir uns auch preislich einig. (Bunthol handelt telefonisch mit!)</p> <p>Nun geht’s zum Anhängerschlosser, zum Helmverkäufer, zum Absperrkettenverkäufer, zum Reifenhändler, zum Sattler (Ein Einzelsitz muss drauf, da der doppelte keinen Platz mehr hat.) und schon ist der Tag um. Am nächsten Tag verbringen Pheap, Holy und ich ca. 4 Stunden beim Anhängerschlosser, denn die Reling wird aufgeschweißt, der Anhängemechanismus fürs Moped maßgeschweißt, die Kotflügel montiert und die Aufhängung fürs Rücklicht gefertigt. Dann – nach dem Lackieren - geht’s rüber zum Lichtverkäufer, dann zum Mopedelektriker zwecks der Verkabelung und dann liegt Pheap erst einmal eine halbe Stunde im Dreck unter dem REMORK (so heißen die Anhänger hier!), um jede Schraube zu kontrollieren und nachzuziehen. Dann wieder auf zum Schlossverkäufer (Wir haben vergessen, dass auch der Anhänger mit einem Vorhängeschloss am Moped diebstahlsicher fixiert wird. Zwischen den verschiedenen Geschäften habe ich die Ehre mit Moped und doch recht langem Anhänger durch den Verkehr von Phnom Penh zu fahren. Tuktukfahrer beginnen mich zu grüßen und Polizisten bleiben mit offenem Mund an der Kreuzung stehen. Mir kommt das Geschaukel zuerst normal vor, Pheap klärt mich nach einer kurzen Probefahrt auf, dass der originale Stoßdämpfer durchs hohe Gewicht überfordert ist. Also auf zum Spezial-Stoßdämpferverkäufer, der die Stoßdämpfer gleich auf offener Straße wechselt. Mittlerweile bricht die Nacht des zweiten Tages herein und noch ist nicht klar, wo unser Gespann über Nacht stehen kann, ohne gestohlen zu werden. Beim Hotel packe ich die ganze Familie ein und wir fahren zu unserem alten Hotel, dem Billabong. Holy und Veerle am Anhänger , Christine und Apollonia auf Pheaps Tuktuk reiten wir vor der staunenden Belegschaft des Billabong ein und ich gestehe, wir genießen unseren Triumphzug... Hier, vis a vis in der Schule erklärt sich der zuständige Nachtwächter bereit, gegen ein kleines Trinkgeld auf unser stolzes Gefährt aufzupassen. In aller Früh des kommenden Tages wollen wir schließlich zu Holys Familie nach Boeng Ka-Ek aufbrechen.</p>Mon, 06 Feb 2012 19:55:00 GMThttp://wirsinddannmalweg.soup.io/post/229503320/Undurn:www-soup-io:1:229503320regular Ganz im Gegenteil: Wir sind ganz tief in Gedanken, wie wir es anstellen könne... {"tags":[],"type":"image","source":null,"body":"Ganz im Gegenteil: Wir sind ganz tief in Gedanken, wie wir es anstellen k\u00f6nnen, eine - bislang -arme Familie ein wenig gl\u00fccklicher zu machen...","url":"http://5.asset.soup.io/asset/2913/9253_1d0b.jpeg"} <p><a href=""><img alt="9253_1d0b_400" height="266" src="http://5.asset.soup.io/asset/2913/9253_1d0b_400.jpeg" width="400" /></a></p> <p>Ganz im Gegenteil: Wir sind ganz tief in Gedanken, wie wir es anstellen können, eine - bislang -arme Familie ein wenig glücklicher zu machen...</p>Mon, 06 Feb 2012 19:08:56 GMThttp://wirsinddannmalweg.soup.io/post/229494501/Ganz-im-Gegenteil-Wir-sind-ganz-tiefurn:www-soup-io:1:229494501image Und das ist wieder mal der Central Market, jenes wundervolle Art-Deco-Gebäude... {"tags":[],"type":"image","source":null,"body":"Und das ist wieder mal der Central Market, jenes wundervolle Art-Deco-Geb\u00e4ude: Aber wer glaubt, wir sind dauernd nur f\u00fcr uns selbst am Einkaufen, der irrt gewaltig!","url":"http://e.asset.soup.io/asset/2913/9150_1ca6.jpeg"} <p><a href=""><img alt="9150_1ca6_400" height="266" src="http://e.asset.soup.io/asset/2913/9150_1ca6_400.jpeg" width="400" /></a></p> <p>Und das ist wieder mal der Central Market, jenes wundervolle Art-Deco-Gebäude: Aber wer glaubt, wir sind dauernd nur für uns selbst am Einkaufen, der irrt gewaltig!</p>Mon, 06 Feb 2012 19:03:17 GMThttp://wirsinddannmalweg.soup.io/post/229493397/Und-das-ist-wieder-mal-der-Centralurn:www-soup-io:1:229493397image Was immer auch jede hier tut: Sie tut es mit Hingabe! {"tags":[],"type":"image","source":null,"body":"Was immer auch jede hier tut: Sie tut es mit Hingabe!","url":"http://6.asset.soup.io/asset/2913/9110_c566.jpeg"} <p><a href=""><img alt="9110_c566_400" height="266" src="http://6.asset.soup.io/asset/2913/9110_c566_400.jpeg" width="400" /></a></p> <p>Was immer auch jede hier tut: Sie tut es mit Hingabe!</p>Mon, 06 Feb 2012 18:59:52 GMThttp://wirsinddannmalweg.soup.io/post/229492707/Was-immer-auch-jede-hier-tut-Sieurn:www-soup-io:1:229492707image Der handgewebte Stoff, den wir uns als Tischdecke gekauft haben, wird ebenfal... {"tags":[],"type":"image","source":null,"body":"Der handgewebte Stoff, den wir uns als Tischdecke gekauft haben, wird ebenfalls hier gleich um einen halben Dollar ges\u00e4umt.","url":"http://a.asset.soup.io/asset/2913/9082_03e1.jpeg"} <p><a href=""><img alt="9082_03e1_400" height="266" src="http://a.asset.soup.io/asset/2913/9082_03e1_400.jpeg" width="400" /></a></p> <p>Der handgewebte Stoff, den wir uns als Tischdecke gekauft haben, wird ebenfalls hier gleich um einen halben Dollar gesäumt.</p>Mon, 06 Feb 2012 18:58:00 GMThttp://wirsinddannmalweg.soup.io/post/229492331/Der-handgewebte-Stoff-den-wir-uns-alsurn:www-soup-io:1:229492331image Außerdem gibt es hier jede Menge verschiedener Reissorten. {"tags":[],"type":"image","source":null,"body":"Au\u00dferdem gibt es hier jede Menge verschiedener Reissorten.","url":"http://6.asset.soup.io/asset/2913/8998_cc00.jpeg"} <p><a href=""><img alt="8998_cc00_400" height="266" src="http://6.asset.soup.io/asset/2913/8998_cc00_400.jpeg" width="400" /></a></p> <p>Außerdem gibt es hier jede Menge verschiedener Reissorten.</p>Mon, 06 Feb 2012 18:54:06 GMThttp://wirsinddannmalweg.soup.io/post/229491625/Au-erdem-gibt-es-hier-jede-Mengeurn:www-soup-io:1:229491625image In 3 Minuten Entfernung zu Fuß befindet sich der Boeung Keng Kang Markt. 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Da nimmt man schon mal in Kauf, dass Holys Haare von hinten total schräg abgeschnitten sind...</p>Mon, 06 Feb 2012 18:51:24 GMThttp://wirsinddannmalweg.soup.io/post/229491089/In-3-Minuten-Entfernung-zu-Fu-befindeturn:www-soup-io:1:229491089image Die Besitzer des Billabong haben uns mit ihrem Hinauswurf letztendlich einen ... {"tags":[],"type":"image","source":null,"body":"Die Besitzer des Billabong haben uns mit ihrem Hinauswurf letztendlich einen Dienst erwiesen: Das neue Hotel \"Little Garden\" ist zwar klein aber wirklich fein! 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Das Zimmer samt Balkon -auf dem ich gerade sitze - ist superschön und stilvoll, der Pool ist zwar viel kleiner aber sehr gepflegt und alle, die hier arbeiten begegnen uns und unseren Kindern mit so viel Freundlichkeit und Wohlwollen, dass wir uns rundum wohl fühlen. </p>Mon, 06 Feb 2012 18:45:43 GMThttp://wirsinddannmalweg.soup.io/post/229489967/Die-Besitzer-des-Billabong-haben-uns-miturn:www-soup-io:1:229489967image Blick von unserem Hotel "Little Garden" aus: Bunthol fährt mit Pheap Richtung... {"tags":[],"type":"image","source":null,"body":"Blick von unserem Hotel \"Little Garden\" aus: Bunthol f\u00e4hrt mit Pheap Richtung Bus nach Tani.","url":"http://0.asset.soup.io/asset/2913/8672_6a3f.jpeg"} <p><a href=""><img alt="8672_6a3f_400" height="266" src="http://0.asset.soup.io/asset/2913/8672_6a3f_400.jpeg" width="400" /></a></p> <p>Blick von unserem Hotel "Little Garden" aus: Bunthol fährt mit Pheap Richtung Bus nach Tani.</p>Mon, 06 Feb 2012 18:38:30 GMThttp://wirsinddannmalweg.soup.io/post/229488102/Blick-von-unserem-Hotel-Little-Garden-ausurn:www-soup-io:1:229488102image Und hier soll kurz über unseren Freund berichtet werden, ohne den die Hilfe f... {"tags":[],"type":"regular","title":null,"source":null,"body":"\u003Cb\u003EUnd hier soll kurz \u00fcber unseren Freund berichtet werden, ohne den die Hilfe f\u00fcr unsere Familie in den letzten beiden Jahren gar nicht stattfinden h\u00e4tte k\u00f6nnen:\u003C/b\u003E \u003Cdiv\u003E\n\n\t\n\t\n\t\n\t\n\n\n\u003Cp\u003EAls\nwir im M\u00e4rz 2010\nals Familie in unser Hotel in Phnom Penh einchecken, f\u00e4llt uns ein\njunger Mann an der Rezeption auf, der unsere beiden T\u00f6chter\nbesonders herzlich anspricht. Aus der Art, wie er sich um alles\nk\u00fcmmert und wie die beiden Hoteleigent\u00fcmer mit ihm sprechen,\nschlie\u00dfen wir, dass es sich bei ihm wohl um deren \u201erechte Hand\u201c\nhandeln m\u00fcsse.\u003C/p\u003E\n\u003Cp\u003EAls\nwir im April nach einer Reise in den Norden wieder in unser\n\u201eStammhotel\u201c zur\u00fcckkehren, bemerken wir, dass unser im Office\ngelassener Koffer samt Inhalt anscheinend durch dort eindringendes\nWasser Schaden genommen hat. Ein paar wertvolle B\u00fccher und Kleidung\nsind unbrauchbar geworden und wir beschweren uns \u201eeurop\u00e4isch\nbestimmt\u201c an der Rezeption. Man schickt uns eben jenen jungen Mann\nmit seinem charmanten L\u00e4cheln in unser Zimmer, er besieht sich\nernsthaft die verschimmelten Dinge, nimmt die Schuld v\u00f6llig\nselbstverst\u00e4ndlich auf sich, scherzt ein bisschen mit unseren\nT\u00f6chtern und als er uns sein Angebot der Wiedergutmachung ganz\nnat\u00fcrlich und unb\u00fcrokratisch verk\u00fcndet hat, sind wir baff, nicht\nmehr k\u00e4mpfen oder argumentieren zu m\u00fcssen...\u003C/p\u003E\n\u003Cp\u003EIn\nden Tagen darauf bem\u00fchen wir uns mit einer Dolmetscherin um die\nSuche nach den Wurzeln unserer damals vierj\u00e4hrigen Adoptivtochter\nund es gelingt uns tats\u00e4chlich, Holys Gro\u00dfmutter samt diversen\nOnkels, Tanten, Cousinen und Cousins zu finden \u2013 ihre Bauchmama war\nbei ihrer Geburt gestorben. Die anstrengenden Tage der Suche haben\nuns m\u00e4chtig durchger\u00fcttelt und das Gl\u00fcck und die Euphorie des \nKennenlernens einer derart lieben aber auch derart armen Familie\nl\u00e4sst uns \u00fcber die Frage gr\u00fcbeln, wie wir am besten helfen\nk\u00f6nnten. Um unseren Tuktukfahrer Pheap \u2013 er hat schlie\u00dflich die\nFamilie auch kennengelernt \u2013 um seine Meinung nach der sinnvollsten\nHilfe fragen zu k\u00f6nnen, bitten wir an der Rezeption um f\u00fcnf\nMinuten \u00dcbersetzungshilfe. Der Zufall will es, dass gerade wieder\njener junge Mann \u2013 Bunthol \u2013 Dienst hat. Aus f\u00fcnf Minuten wurden\nmindestens 60 des interessierten Zuh\u00f6rens und schlie\u00dflich\nMeinungsaustausches mit Pheap und uns. Bunthol zeigt sich erstaunt\ndar\u00fcber, was wir in den letzten Tagen erlebt haben und meint, die\nanderen Touristen hier machen \u201ejust holidays...\u201c Er sieht sich\ndie Bilder auf unserer Kamera an und sagt sehr bald den Satz, mit dem\nunsere Freundschaft beginnen wird: \u201eIch bin selbst in einer armen\nFamilie aufgewachsen, ich m\u00f6chte euch gerne am n\u00e4chsten Sonntag\nbegleiten und beim Dolmetschen helfen! Ich hatte selbst Gl\u00fcck im\nLeben und gebe gerne etwas an eine arme Familie zur\u00fcck.\u201c\u003C/p\u003E\n\u003Cp\u003EDamals\nahnt noch keiner, dass damit wahrscheinlich auch Bunthols beruflicher\nWechsel seinen Anfang nimmt. Auch nicht, dass das Gl\u00fcck, das ihm\nwiderfahren war \u2013 einen f\u00fcr seine arme Herkunft un\u00fcblich guten\nJob zu haben \u2013 weniger eines von au\u00dfen, sondern ein selbst\nerrungenes ist.\u003C/p\u003E\n\u003Cp\u003EAus\neinem gemeinsamen Besuch bei unserer neuen Familie werden viele. Auch\nohne Sprachkenntnisse ist uns klar, hier spricht kein Dolmetscher,\nsondern \u201eeiner von ihnen\u201c, der die Sorgen versteht, mit dem man\naber auch gemeinsam lachen kann.\u003C/p\u003E\n\u003Cp\u003EDie\nvielen gemeinsamen Tuktukfahrten bieten aber auch Zeit, mehr \u00fcber\nunseren Freund zu erfahren: \n\u003C/p\u003E\n\n\u003Cp\u003EBunthol\nw\u00e4chst gemeinsam mit f\u00fcnf Schwestern in der Provinz Kampot am Land\nauf. Die liebevoll besorgte Mutter und ein Vater, dessen\nAggressionsausbr\u00fcche und Alkoholzuneigung wohl auf seine eigene\nHilflosigkeit hindeuten, die auferlegte Verantwortung f\u00fcr die\nFamilie \u00fcbernehmen zu k\u00f6nnen, lassen einen Jungen heranwachsen, der\nschon fr\u00fch selbst Verantwortung \u00fcbernehmen muss und will. In diese\nfr\u00fchen Jahre Bunthols Kindheit f\u00e4llt schlie\u00dflich auch der Verlust\neiniger Reisfelder, die der Vater zuerst noch besessen hatte. Zum\nSchutz der Kinder trennt sich die Mutter dann vom ihrem Mann. Schon\nw\u00e4hrend der Grundschulzeit und trotz eines einst\u00fcndigen Schulweges\n(eine Richtung) klettert der Schulbub t\u00e4glich auf 20 Palmb\u00e4ume, um\ndie Kokosn\u00fcsse zu verkaufen und so zum Familieneinkommen\nbeizutragen. Auch wenn die Mutter zugunsten der Kinder oft aufs Essen\nverzichtet, gehen auch seine Schwestern und er nicht selten hungrig\nschlafen.\u003C/p\u003E\n\u003Cp\u003EMit\nca. elf Jahren \u2013 so genau kann sich Bunthols Mutter nicht an sein\nGeburtsjahr (irgendwann zwischen 1984 und 1986) erinnern \u2013 gelingt\nes ihm schlie\u00dflich, einen Basketballkorb zu kaufen und das ebene\nGrundst\u00fcck neben seiner Heimath\u00fctte an die Dorfjugend zeitweise zum\nSpielen zu vermieten. Es folgt ein zweiter Korb, ein Huhn, dann\nmehrere, dann ein Schwein und bald findet er einen Job auf einer\nbenachbarten Farm eines Australiers.\u003C/p\u003E\n\u003Cp\u003EDie\nlandwirtschaftliche T\u00e4tigkeit interessiert ihn, so dass er\nbeschlie\u00dft, nach der Pflichtschule auf eine landwirtschaftliche\nFachschule in Siem Reap zu gehen.\u003C/p\u003E\n\u003Cp\u003EDort\nlernt er viel, muss sich aber gro\u00dfer Einsamkeit und seinem Heimweh\nstellen. Er erz\u00e4hlt uns, wie er in Siem Reap abends oft auf ganz\nhohe B\u00e4ume klettert und in Richtung S\u00fcden schaut.\u003C/p\u003E\n\u003Cp\u003EEbenfalls\nin Siem Reap bemerkt er, dass teilweise schon ganz kleine Kinder\nEnglisch lernen, um ihre Verdienstchancen zu erh\u00f6hen und beginnt in\nselbst ersparten Englischstunden mit dem Studium der Sprache.\u003C/p\u003E\n\u003Cp\u003EZur\u00fcck\nim Heimatort ist der Besitzer der Farm pl\u00f6tzlich weg gezogen und die\nHoffnung auf einen Job in der Landwirtschaft schwindet. Bunthol\nforscht nach und erf\u00e4hrt, dass besagter Australier, Larry, gemeinsam\nmit einem Kompagnon ein Hotel in Phnom Penh er\u00f6ffnet h\u00e4tte. Er ruft\nihn an und Larry meint: \u201eYes, come, I have a job for you!\u201c \n\u003C/p\u003E\n\u003Cp\u003EBunthol\nf\u00e4hrt in die laute chaotische Gro\u00dfstadt, in der er sich nie wohl\nf\u00fchlen wird. Er beginnt den \u201eHoteljob\u201c von der Pike auf: Das\nhei\u00dft Putzen der Toiletten, Fu\u00dfb\u00f6den und Zimmer. Dann als\nAbw\u00e4scher in der K\u00fcche. Hier f\u00e4llt sein Talent auf, am Markt immer\ndie g\u00fcnstigsten Preise f\u00fcr Gem\u00fcse, Obst und Fleisch auszuhandeln.\nSchlie\u00dflich darf er \u2013 das Englischstudium schreitet voran \u2013 als\nNachtdienst an die Rezeption, macht immer \u00f6fter regul\u00e4re\nRezeptionsdienste und wird schlie\u00dflich accounting-manager und\nEink\u00e4ufer f\u00fcr alles ben\u00f6tigte Material. Bei unserem Besuch 2010\nsehen wir die beiden Hotelbesitzer jedenfalls nur selten und wenn,\ndann total \u201erelaxt\u201c. Diesmal \u2013 Bunthol ist seit ein paar Tagen\nnicht mehr hier \u2013 sind beide jeden Tag zu sehen und wirken beide\nrelativ gestresst. Trotzdem verwildert die Gartenanlage zusehends und\nist der Pool nicht so gepflegt, wie beim letzten Mal...\u003C/p\u003E\n\u003Cp\u003ENeben\nder T\u00e4tigkeit im Hotel muss Bunthol noch einen zweiten Job als\nBuchhalter einer kleinen Firma annehmen, denn das Zimmer in Phnom\nPenh und das Geld f\u00fcr die Medikamente der Mutter \u2013 sie leidet\nunter starkem Rheuma und unter Arthritis \u2013 verschlingen mehr, als\ner verdient. Insgesamt sind das jetzt 99 Wochenstunden Arbeit.\u003C/p\u003E\n\u003Cp\u003EUn\ndann ist da noch der dritte Job... Als sich herauskristallisiert,\ndass wir mit Hilfe unserer Familie und vieler Freunde ein Grundst\u00fcck\nf\u00fcr Holys Oma kaufen und ein H\u00e4uschen bauen werden, ist auch klar,\ndass wir jemanden brauchen, der sich um unsere neue Familie k\u00fcmmert,\nwenn wir nicht mehr da sind. Ausgemacht ist, dass Bunthol f\u00fcr ein\nkleines freundschaftliches Taschengeld alle zwei Monate bei der\nFamilie vorbeischaut, beim Einkauf des Bauholzes hilft und in\nmedizinischen Notf\u00e4llen ein telefonischer Ansprechpartner ist. Die\nRealit\u00e4t schaut dann so aus, dass Bunthol mit seinem Moped beinahe\njeden Sonntag vor Ort ist, unz\u00e4hlige Holzh\u00e4ndler kontaktiert,\npraktisch die gesamte Bauleitung \u00fcbernimmt und wie ein guter Geist\nTag und Nacht f\u00fcr die Sorgen der Familie da ist. Nach ein paar\nMonaten steht ein schmuckes H\u00e4uschen am Grund, ein Badehaus mit WC,\nein Brunnen und ein H\u00fchnerstall. Jede Woche telefonieren wir, Holy\nkann oft live mit ihrer Oma reden, Bunthol schickt uns w\u00f6chentlich\nFotos vom Baufortschritt und wir k\u00f6nnen so auch aus \u00d6sterreich\nnahen Kontakt halten. \n\u003C/p\u003E\n\u003Cp\u003EWenn\nHolys Tante durch pl\u00f6tzliche Blutungen in Lebensgefahr ist, ist es\nBunthol, der f\u00fcr ihre Einlieferung ins Krankenhaus sorgt und die\nmonatliche Reisspende unserer Mutter und Schwiegermutter Diemute aus\nGraz liefert er h\u00f6chstpers\u00f6nlich jeden Monat als riesigen Reissack\nan.\u003C/p\u003E\n\u003Cp\u003EIn\nunglaublicher Erinnerung ist uns noch der Tag an dem klar ist, dass\naus dem ersten f\u00fcr Oma ausgew\u00e4hlten Objekt nichts werden wird, da\ndie Besitzverh\u00e4ltnisse des H\u00e4uschens zu unklar sind: Anstatt \u00fcber\nall die verlorene Zeit und Energie zu verzweifeln, nimmt Bunthol uns\n\u201ean der Hand\u201c, besichtigt ein anderes zum Verkauf angebotenes\nGrundst\u00fcck und handelt innerhalb eines Tages den Preis von 3000\nDollar auf 1350 Dollar herunter. Die Verk\u00e4uferin und deren T\u00f6chter\nmachen aber keineswegs, wie man vermuten k\u00f6nnte, einen\nausgequetschten, verzweifelten Eindruck sondern scheinen stolz und\nl\u00e4cheln Bunthol strahlend an...\u003C/p\u003E\n\u003Cp\u003EIn\ndieser Zeit des Grundst\u00fcckskaufes war \u00fcbrigens auch ein anderer \u2013\nTani sehr verbundener \u2013 Mann, Wolfgang Kutzek, ein rettender Engel\nf\u00fcr uns, der uns mit vertragsrechtlicher Beratung mit seinem Knowhow\nstundenlang zur Seite stand! \n\u003C/p\u003E\n\u003Cp\u003EDa\neinen Menschen weniger seine Vergangenheit aber mehr noch seine\nVisionen ausmachen, m\u00f6chten wir hier noch kurz auf die Tr\u00e4ume zu\nsprechen kommen, \u00fcber die wir Gelegenheit hatten mit unserem Freund\nzu reden: Manchmal bekundete er gro\u00dfes Interesse daran, eines Tages\neinmal Europa kennen zu lernen. Und sehr oft \u2013 noch lange bevor\neine Mitarbeit in Tani von irgendeiner Seite geplant war - h\u00f6rten\nwir ganz eindeutig seinen Wunsch: \u201eIch m\u00f6chte daran arbeiten, dass\nKinder in meinem Land gr\u00f6\u00dfere Zukunftschancen haben.\u201c\u003C/p\u003E\n\u003Cp\u003EBunthol\nist gerade dabei, eifrig Deutsch zu lernen und wir sind uns sicher,\nes w\u00e4re ihm ganz sch\u00f6n peinlich, noch mehr positive Dinge \u00fcber\nsich selbst zu lesen. Deshalb wollen wir den Rest f\u00fcr uns behalten\nund k\u00f6nnen Euch nur eine Reise nach TANI w\u00e4rmstens empfehlen, um\nBunthol, seine Kolleginnen und Kollegen und die fr\u00f6hliche\nKinderschar pers\u00f6nlich kennen zu lernen!\u003C/p\u003E\u003C/div\u003E"} <b>Und hier soll kurz über unseren Freund berichtet werden, ohne den die Hilfe für unsere Familie in den letzten beiden Jahren gar nicht stattfinden hätte können:</b> <div> <p>Als wir im März 2010 als Familie in unser Hotel in Phnom Penh einchecken, fällt uns ein junger Mann an der Rezeption auf, der unsere beiden Töchter besonders herzlich anspricht. Aus der Art, wie er sich um alles kümmert und wie die beiden Hoteleigentümer mit ihm sprechen, schließen wir, dass es sich bei ihm wohl um deren „rechte Hand“ handeln müsse.</p> <p>Als wir im April nach einer Reise in den Norden wieder in unser „Stammhotel“ zurückkehren, bemerken wir, dass unser im Office gelassener Koffer samt Inhalt anscheinend durch dort eindringendes Wasser Schaden genommen hat. Ein paar wertvolle Bücher und Kleidung sind unbrauchbar geworden und wir beschweren uns „europäisch bestimmt“ an der Rezeption. Man schickt uns eben jenen jungen Mann mit seinem charmanten Lächeln in unser Zimmer, er besieht sich ernsthaft die verschimmelten Dinge, nimmt die Schuld völlig selbstverständlich auf sich, scherzt ein bisschen mit unseren Töchtern und als er uns sein Angebot der Wiedergutmachung ganz natürlich und unbürokratisch verkündet hat, sind wir baff, nicht mehr kämpfen oder argumentieren zu müssen...</p> <p>In den Tagen darauf bemühen wir uns mit einer Dolmetscherin um die Suche nach den Wurzeln unserer damals vierjährigen Adoptivtochter und es gelingt uns tatsächlich, Holys Großmutter samt diversen Onkels, Tanten, Cousinen und Cousins zu finden – ihre Bauchmama war bei ihrer Geburt gestorben. Die anstrengenden Tage der Suche haben uns mächtig durchgerüttelt und das Glück und die Euphorie des Kennenlernens einer derart lieben aber auch derart armen Familie lässt uns über die Frage grübeln, wie wir am besten helfen könnten. Um unseren Tuktukfahrer Pheap – er hat schließlich die Familie auch kennengelernt – um seine Meinung nach der sinnvollsten Hilfe fragen zu können, bitten wir an der Rezeption um fünf Minuten Übersetzungshilfe. Der Zufall will es, dass gerade wieder jener junge Mann – Bunthol – Dienst hat. Aus fünf Minuten wurden mindestens 60 des interessierten Zuhörens und schließlich Meinungsaustausches mit Pheap und uns. Bunthol zeigt sich erstaunt darüber, was wir in den letzten Tagen erlebt haben und meint, die anderen Touristen hier machen „just holidays...“ Er sieht sich die Bilder auf unserer Kamera an und sagt sehr bald den Satz, mit dem unsere Freundschaft beginnen wird: „Ich bin selbst in einer armen Familie aufgewachsen, ich möchte euch gerne am nächsten Sonntag begleiten und beim Dolmetschen helfen! Ich hatte selbst Glück im Leben und gebe gerne etwas an eine arme Familie zurück.“</p> <p>Damals ahnt noch keiner, dass damit wahrscheinlich auch Bunthols beruflicher Wechsel seinen Anfang nimmt. Auch nicht, dass das Glück, das ihm widerfahren war – einen für seine arme Herkunft unüblich guten Job zu haben – weniger eines von außen, sondern ein selbst errungenes ist.</p> <p>Aus einem gemeinsamen Besuch bei unserer neuen Familie werden viele. Auch ohne Sprachkenntnisse ist uns klar, hier spricht kein Dolmetscher, sondern „einer von ihnen“, der die Sorgen versteht, mit dem man aber auch gemeinsam lachen kann.</p> <p>Die vielen gemeinsamen Tuktukfahrten bieten aber auch Zeit, mehr über unseren Freund zu erfahren: </p> <p>Bunthol wächst gemeinsam mit fünf Schwestern in der Provinz Kampot am Land auf. Die liebevoll besorgte Mutter und ein Vater, dessen Aggressionsausbrüche und Alkoholzuneigung wohl auf seine eigene Hilflosigkeit hindeuten, die auferlegte Verantwortung für die Familie übernehmen zu können, lassen einen Jungen heranwachsen, der schon früh selbst Verantwortung übernehmen muss und will. In diese frühen Jahre Bunthols Kindheit fällt schließlich auch der Verlust einiger Reisfelder, die der Vater zuerst noch besessen hatte. Zum Schutz der Kinder trennt sich die Mutter dann vom ihrem Mann. Schon während der Grundschulzeit und trotz eines einstündigen Schulweges (eine Richtung) klettert der Schulbub täglich auf 20 Palmbäume, um die Kokosnüsse zu verkaufen und so zum Familieneinkommen beizutragen. Auch wenn die Mutter zugunsten der Kinder oft aufs Essen verzichtet, gehen auch seine Schwestern und er nicht selten hungrig schlafen.</p> <p>Mit ca. elf Jahren – so genau kann sich Bunthols Mutter nicht an sein Geburtsjahr (irgendwann zwischen 1984 und 1986) erinnern – gelingt es ihm schließlich, einen Basketballkorb zu kaufen und das ebene Grundstück neben seiner Heimathütte an die Dorfjugend zeitweise zum Spielen zu vermieten. Es folgt ein zweiter Korb, ein Huhn, dann mehrere, dann ein Schwein und bald findet er einen Job auf einer benachbarten Farm eines Australiers.</p> <p>Die landwirtschaftliche Tätigkeit interessiert ihn, so dass er beschließt, nach der Pflichtschule auf eine landwirtschaftliche Fachschule in Siem Reap zu gehen.</p> <p>Dort lernt er viel, muss sich aber großer Einsamkeit und seinem Heimweh stellen. Er erzählt uns, wie er in Siem Reap abends oft auf ganz hohe Bäume klettert und in Richtung Süden schaut.</p> <p>Ebenfalls in Siem Reap bemerkt er, dass teilweise schon ganz kleine Kinder Englisch lernen, um ihre Verdienstchancen zu erhöhen und beginnt in selbst ersparten Englischstunden mit dem Studium der Sprache.</p> <p>Zurück im Heimatort ist der Besitzer der Farm plötzlich weg gezogen und die Hoffnung auf einen Job in der Landwirtschaft schwindet. Bunthol forscht nach und erfährt, dass besagter Australier, Larry, gemeinsam mit einem Kompagnon ein Hotel in Phnom Penh eröffnet hätte. Er ruft ihn an und Larry meint: „Yes, come, I have a job for you!“ </p> <p>Bunthol fährt in die laute chaotische Großstadt, in der er sich nie wohl fühlen wird. Er beginnt den „Hoteljob“ von der Pike auf: Das heißt Putzen der Toiletten, Fußböden und Zimmer. Dann als Abwäscher in der Küche. Hier fällt sein Talent auf, am Markt immer die günstigsten Preise für Gemüse, Obst und Fleisch auszuhandeln. Schließlich darf er – das Englischstudium schreitet voran – als Nachtdienst an die Rezeption, macht immer öfter reguläre Rezeptionsdienste und wird schließlich accounting-manager und Einkäufer für alles benötigte Material. Bei unserem Besuch 2010 sehen wir die beiden Hotelbesitzer jedenfalls nur selten und wenn, dann total „relaxt“. Diesmal – Bunthol ist seit ein paar Tagen nicht mehr hier – sind beide jeden Tag zu sehen und wirken beide relativ gestresst. Trotzdem verwildert die Gartenanlage zusehends und ist der Pool nicht so gepflegt, wie beim letzten Mal...</p> <p>Neben der Tätigkeit im Hotel muss Bunthol noch einen zweiten Job als Buchhalter einer kleinen Firma annehmen, denn das Zimmer in Phnom Penh und das Geld für die Medikamente der Mutter – sie leidet unter starkem Rheuma und unter Arthritis – verschlingen mehr, als er verdient. Insgesamt sind das jetzt 99 Wochenstunden Arbeit.</p> <p>Un dann ist da noch der dritte Job... Als sich herauskristallisiert, dass wir mit Hilfe unserer Familie und vieler Freunde ein Grundstück für Holys Oma kaufen und ein Häuschen bauen werden, ist auch klar, dass wir jemanden brauchen, der sich um unsere neue Familie kümmert, wenn wir nicht mehr da sind. Ausgemacht ist, dass Bunthol für ein kleines freundschaftliches Taschengeld alle zwei Monate bei der Familie vorbeischaut, beim Einkauf des Bauholzes hilft und in medizinischen Notfällen ein telefonischer Ansprechpartner ist. Die Realität schaut dann so aus, dass Bunthol mit seinem Moped beinahe jeden Sonntag vor Ort ist, unzählige Holzhändler kontaktiert, praktisch die gesamte Bauleitung übernimmt und wie ein guter Geist Tag und Nacht für die Sorgen der Familie da ist. Nach ein paar Monaten steht ein schmuckes Häuschen am Grund, ein Badehaus mit WC, ein Brunnen und ein Hühnerstall. Jede Woche telefonieren wir, Holy kann oft live mit ihrer Oma reden, Bunthol schickt uns wöchentlich Fotos vom Baufortschritt und wir können so auch aus Österreich nahen Kontakt halten. </p> <p>Wenn Holys Tante durch plötzliche Blutungen in Lebensgefahr ist, ist es Bunthol, der für ihre Einlieferung ins Krankenhaus sorgt und die monatliche Reisspende unserer Mutter und Schwiegermutter Diemute aus Graz liefert er höchstpersönlich jeden Monat als riesigen Reissack an.</p> <p>In unglaublicher Erinnerung ist uns noch der Tag an dem klar ist, dass aus dem ersten für Oma ausgewählten Objekt nichts werden wird, da die Besitzverhältnisse des Häuschens zu unklar sind: Anstatt über all die verlorene Zeit und Energie zu verzweifeln, nimmt Bunthol uns „an der Hand“, besichtigt ein anderes zum Verkauf angebotenes Grundstück und handelt innerhalb eines Tages den Preis von 3000 Dollar auf 1350 Dollar herunter. Die Verkäuferin und deren Töchter machen aber keineswegs, wie man vermuten könnte, einen ausgequetschten, verzweifelten Eindruck sondern scheinen stolz und lächeln Bunthol strahlend an...</p> <p>In dieser Zeit des Grundstückskaufes war übrigens auch ein anderer – Tani sehr verbundener – Mann, Wolfgang Kutzek, ein rettender Engel für uns, der uns mit vertragsrechtlicher Beratung mit seinem Knowhow stundenlang zur Seite stand! </p> <p>Da einen Menschen weniger seine Vergangenheit aber mehr noch seine Visionen ausmachen, möchten wir hier noch kurz auf die Träume zu sprechen kommen, über die wir Gelegenheit hatten mit unserem Freund zu reden: Manchmal bekundete er großes Interesse daran, eines Tages einmal Europa kennen zu lernen. Und sehr oft – noch lange bevor eine Mitarbeit in Tani von irgendeiner Seite geplant war - hörten wir ganz eindeutig seinen Wunsch: „Ich möchte daran arbeiten, dass Kinder in meinem Land größere Zukunftschancen haben.“</p> <p>Bunthol ist gerade dabei, eifrig Deutsch zu lernen und wir sind uns sicher, es wäre ihm ganz schön peinlich, noch mehr positive Dinge über sich selbst zu lesen. Deshalb wollen wir den Rest für uns behalten und können Euch nur eine Reise nach TANI wärmstens empfehlen, um Bunthol, seine Kolleginnen und Kollegen und die fröhliche Kinderschar persönlich kennen zu lernen!</p></div>Mon, 06 Feb 2012 18:34:17 GMThttp://wirsinddannmalweg.soup.io/post/229487048/Und-hier-soll-kurz-ber-unseren-Freundurn:www-soup-io:1:229487048regular Zurück in Phnom Penh gehen uns die Ideen trotzdem nicht aus: Gemeinsam mit Bu... {"tags":[],"type":"image","source":null,"body":"Zur\u00fcck in Phnom Penh gehen uns die Ideen trotzdem nicht aus: Gemeinsam mit Bunthol - er muss gerade in Phnom Penh f\u00fcr das Kinderdorf Besorgungen machen - lernen wir seine j\u00fcngste Schwester kennen, Gooy, die gemeinsam mit ihrer Cousine in einem typischen Khmer-Restaurant nahe des Flughafens arbeitet.","url":"http://7.asset.soup.io/asset/2913/8455_13c4.jpeg"} <p><a href=""><img alt="8455_13c4_400" height="266" src="http://7.asset.soup.io/asset/2913/8455_13c4_400.jpeg" width="400" /></a></p> <p>Zurück in Phnom Penh gehen uns die Ideen trotzdem nicht aus: Gemeinsam mit Bunthol - er muss gerade in Phnom Penh für das Kinderdorf Besorgungen machen - lernen wir seine jüngste Schwester kennen, Gooy, die gemeinsam mit ihrer Cousine in einem typischen Khmer-Restaurant nahe des Flughafens arbeitet.</p>Mon, 06 Feb 2012 18:26:36 GMThttp://wirsinddannmalweg.soup.io/post/229485168/Zur-ck-in-Phnom-Penh-gehen-unsurn:www-soup-io:1:229485168image Nach all den asiatischen Eindrücken ist einem manchmal nach einem europäische... {"tags":[],"type":"image","source":null,"body":"Nach all den asiatischen Eindr\u00fccken ist einem manchmal nach einem europ\u00e4ischem Essen... 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